Telemedizin

Meerjungfrau in Kopenhagen mit Tablet. Auf dem Display ist eine Anwendung zu sehen. Meerjungfrau in Kopenhagen hoch. Auf dem Display ist eine Anwendung zu sehen.

Weniger ist mehr: Dänemark setzt auf Superkliniken

Für unsere Studie zu #SmartHealthSystems, die 17 Länder zum Stand der Digitalisierung des Gesundheitswesens analysiert, haben wir fünf Länder bereist und nehmen diese genauer unter die Lupe. Wir fragen nach politischen, kulturellen, technischen und wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren sowie Hindernissen für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie im Gesundheitswesen. Die vollständigen Ergebnisse der internationalen Vergleichsstudie werden wir im November 2018 vorstellen. Bis dahin veröffentlichen wir nach und nach interessante Erkenntnisse und gute Beispiele aus anderen Ländern hier bei uns im Blog. In unserem zweiten Beitrag zu Dänemark geht es darum, wie Telemedizin konsequent bei der Reform des stationären Sektors mitgedacht wurde.

Fernbehandlung: Telemedizin muss erkennbare Vorteile nutzen

Fernbehandlung: „Telemedizin muss die erkennbaren Vorteile für Ärzte und Patienten nutzen“ − Franz Joseph Bartmann im Interview

Der 121. Deutsche Ärztetag hat beschlossen, die Musterberufsordnung der Ärzte im Hinblick auf das Thema „Fernbehandlung“ anzupassen und das Verbot ausschließlicher Telekonsultationen, also solcher ohne persönlichen Erstkontakt, zu lockern. Damit wurde eine Hürde für eine breitere Nutzung digitaler Anwendungen und der Telemedizin genommen. Was bedeutet die Öffnung nun konkret? Warum geht die Ärztekammer Schleswig-Holstein noch einen Schritt weiter und was muss nun getan werden, damit Fernbehandlungen einen Mehrwert für Patienten bieten? Wir haben Dr. Franz Joseph Bartmann, Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein und Vorsitzender des Telematikausschusses der Bundesärztekammer, für unseren Blog befragt.

Telemedizin: Politik und Kostenträger brauchen Mut für neuartige Versorgungskonzepte – Gordian Hubert von „TEMPiS“ im Interview

Mit Telemedizin können Behandlungsprozesse verbessert oder Versorgungslücken geschlossen werden. In unserer Studie zu telemedizinischen Prozessinnovationen hat das IGES-Institut für uns gefragt, wie Telemedizin-Projekte in der Regelversorgung ankommen – und 15 Erfolgsfaktoren identifiziert. Einer der in der Studie untersuchten Vorreiter im Feld ist das „Telemedizinische Projekt zur integrierten Schlaganfallversorgung“ (TEMPiS). Im Interview erklärt uns Gesamtkoordinator Dr. Gordian Hubert, was das Projekt leistet, welche Hürden es zu überwinden galt und was wir in Deutschland aus seiner Sicht brauchen, damit Telemedizin in der Fläche ankommt.

„Wir brauchen wirkliche Offenheit für die Möglichkeiten der Digitalisierung“ – Bernd Valentin vom „Aachener Telenotarzt“ im Interview

Mit Telemedizin können Behandlungsprozesse verbessert oder Versorgungslücken geschlossen werden. In unserer im Dezember veröffentlichten Studie zu telemedizinischen Prozessinnovationen hat das Berliner IGES-Institut für uns gefragt, wie Telemedizin-Projekte in der Regelversorgung ankommen – und hat dazu 15 Erfolgsfaktoren identifiziert. Einer der in der Studie untersuchten Vorreiter im Feld ist der Aachener Telenotarzt. Im Interview erklärt uns Geschäftsführer Bernd Valentin, was das Projekt leistet, welche Hürden es zu überwinden galt und was wir in Deutschland aus seiner Sicht brauchen, damit Telemedizin in der Fläche ankommt.

Von Parkinson-Therapie bis Schlaganfallversorgung – wie (beschwerlich) Telemedizin Teil der Regelversorgung wird

Das Deutsche Telemedizinportal listet 169 telemedizinische Projekte in Deutschland. Die thematische Bandbreite der Projekte zeigt, in welchen Bereichen Telemedizin bereits dazu beiträgt, Versorgungsprozesse im Gesundheitswesen zu verbessern oder Versorgungslücken zu schließen. Oftmals aber schaffen es die Projekte nicht über die Modellphase hinaus in die Regelversorgung. Deutschland gleicht einem telemedizinischen Flickenteppich. Im vergangenen Jahr haben wir uns vier Projekt-Pioniere genauer angeschaut und nach den wichtigsten Faktoren für ihren Erfolg gefragt.

E-Mental-Health und Algorithmen: Dr. Adrian Aguilera im Interview

Digitale Anwendungen in der Psychotherapie: Die richtige Mischung aus Mensch und Technologie finden – Dr. Adrian Aguilera im Interview

Um Patienten besser in ihre Therapie einzubinden, hat man an der Berkeley School of Social Welfare der University of California einen auf Algorithmen basierten SMS-Nachrichtendienst entwickelt. Er soll dabei helfen, die Behandlung von Depressionen bei Angehörigen ethnischer Minderheiten (u.a. Lateinamerikaner) und sozialer Schichten mit niedrigem Einkommen zu verbessern. Die Patienten werden so bei ihren Hausaufgaben, der regelmäßigen Teilnahme an Sitzungen und der Medikamenteneinnahme unterstützt. Wir haben Adrian Aguilera, Leiter des Programms, nach seinen Erfahrungen mit der digitalen Therapieunterstützung gefragt.

E-Mental-Health: Digital Health in der Psychotherapie

Digital Health in der Psychotherapie erweist sich als wirksam – Hürden für den Transfer in die Regelversorgung müssen überwunden werden

Digitale Angebote in der Psychotherapie? Gerade bei dieser Art von Behandlung, wo der menschliche Kontakt – die Interaktion zwischen Patient und Therapeut – von so zentraler Bedeutung ist, fragt sich der Laie spontan, wie beides zusammenpasst. Die Antwort auf diese Frage ist, dass digitale Angebote die Psychotherapie unterstützen, aber nicht ersetzen können. Wie aber nun sinnvolle digitale Angebote genau diese Ergänzung in der Regelversorgung schaffen können, diskutierte die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) kürzlich auf ihrem Symposium „Internet in der Psychotherapie“ anlässlich der Veröffentlichung ihres Standpunktes zum Thema. Die Kammer fordert „Internetprogramme zur Leistung für alle Versicherten zu machen“. Es zeigt sich jedoch, dass es auch hier gilt, einige Hürden zu überwinden, bis ein Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag gelingen kann.

Vergütung von Videosprechstunden: Holzweg oder Autobahn?

Einführung von Videosprechstunden: Unterwegs auf Autobahn oder Holzweg?

Unsere Studie zu Videosprechstunden aus 2015 zeigt bevölkerungsseitig ein großes Interesse an der digitalen Form des Arzt-Patient-Gesprächs. Darüber hinaus kann der neue Kommunikationskanal auch für Ärzte eine sinnvolle Prozessinnovation sein – so zeigen es die Einschätzung der von uns befragten Experten und internationale Erfahrungen. Als förderlich für die Akzeptanz seitens der Ärzte hatten die Experten unter anderem die Abfederung von Investitionskosten sowie eine geregelte Vergütung identifiziert. Seit dem vergangenen Wochenende werden Videosprechstunden nun durch die gesetzliche Krankenversicherung vergütet – versehen mit budgetären und indikationsbezogenen Einschränkungen, die bei verschiedenen Akteuren teils heftige Kritik ausgelöst haben. Wir haben erste Reaktionen gesammelt und möchten mit diesem Beitrag weiteren Diskurs anstoßen.

Rezepte per Telemedizin: Patienten wollen ihren Arzt für Verschreibungen auch telefonisch oder online konsultieren

Vor wenigen Wochen hat der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages eine Änderung des Arzneimittelgesetzes (AMG-Novelle) gebilligt – nun hat der Bundestag das Gesetz verabschiedet. Die Folge unter anderem: Verschreibungspflichtige Medikamente erhält ein Patient nur noch, wenn er vorher persönlich beim Arzt war. Eine ausschließlich telemedizinische Konsultation, egal ob telefonisch oder online, ist dann nicht mehr ausreichend. […]

Telemedizin: nicht nur Schritt halten, sondern gestalten – Dr. Oliver Erens im Interview

„Auch bei telemedizinischen Verfahren ist zu gewährleisten, dass eine Ärztin oder ein Arzt die Patientin oder den Patienten unmittelbar behandelt“, heißt es aktuell in der Muster-Berufsordnung für Ärzte. Bundesweit einmalig lockert die Landesärztekammer Baden-Württemberg jetzt dieses sog. „Fernbehandlungsverbot“: Hier darf im Rahmen von genehmigungspflichtigen Modellprojekten nun auch ausschließlich fernbehandelt werden. Warum diese Entwicklung notwendig und […]

Video-Sprechstunden: Patienten schätzen höhere Bindung an ihren Arzt – Dr. Klaus Strömer im Interview

Auch die Arzt-Patient-Kommunikation wird – einer logischen Entwicklung folgend – digital. So lautete unsere Vermutung, die wir zum Thema Video-Sprechstunden kürzlich in unserem Blog geäußert haben. Dabei haben wir festgestellt, dass Ärzte eine vergleichsweise zurückhaltende Einstellung zur Online-Sprechstunde haben. Als Diskurs-Plattform wollen wir nun die ärztliche Perspektive selbst hören und haben beim Präsidenten des Berufsverbandes […]

Digitale Arzt-Patienten-Kommunikation: eine logische Entwicklung. Oder?

Welche Erwartungen haben Patienten an die Telemedizin? Diese Frage hat uns kürzlich der Bundesverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) gestellt. Der Anlass: Ein Symposium mit dem Schwerpunkt „Video-Sprechstunden“. Wir haben versucht, in unserer Präsentation eine einfache Antwort zu geben. Nämlich: Patienten wollen ihren Arzt auch kontaktieren, ohne in die Praxis zu müssen. Weil es zunehmend ihren […]