Patientenorientierung

AppQ 1.0 veröffentlicht

9 Themenbereiche, 24 Kriterien, 177 Indikatoren sowie Kataloge zur Erfassung von Stamm- und Metadaten: das ist AppQ 1.0, die erste Version des Gütekriterien-Kernsets für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), das wir in den vergangenen Monaten entwickelt haben – gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit. Wir haben es über eine Webanwendung für Selbstangaben von DiGA-Anbietern nutzbar gemacht und eine Schnittstelle entwickelt, über die gemeinnützige und öffentlich-rechtliche Dritte die Daten aus diesen Angaben nutzen können. Das Ziel: Ein Standard für die Qualitätsbewertung und für die Qualitätsberichterstattung zu DiGA – und in der Folge mehr Transparenz für Patienten und „Empfehler“. In diesem Blogpost listen wir die aus unserer Sicht wichtigsten Aspekte zu AppQ.

AppQ: Diese Themen umfasst unser Entwurf eines Gütekriterien-Kernsets für Gesundheits-Apps

Mehr Qualitätstransparenz bei Digital-Health-Anwendungen für Bürger, damit gute Apps in der Gesundheitsversorgung genutzt werden: Unter dieser Zielstellung entwickeln wir mit den Kollegen der Weissen Liste eine Online-App-Suche. In diesem Kontext erarbeiten wir, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit, das Gütekriterien-Kernset AppQ. Es soll helfen, die Anforderungen an die Qualität von Gesundheits-Apps zu standardisieren sowie strukturierte Qualitätsdaten zu den Apps bereitzustellen (wir berichteten). In diesem zweiten Blogpost zu AppQ zeigen wir unseren Fortschritt im Projekt und stellen den Entwurf des Gütekriterien-Kernsets vor.

AppQ: ein Gütekriterien-Kernset für mehr Qualitätstransparenz bei Gesundheits-Apps

Welche Gesundheits-App ist gut für mich? Welches Angebot ist verlässlich? Wie unterscheiden sich die Anwendungen auf dem Markt voneinander? Mit unseren Kollegen der Weissen Liste arbeiten wir derzeit an einem Online-Angebot, das Antworten auf diese Fragen geben soll. Wir wollen Transparenz im Feld der Digital-Health-Anwendungen für Bürger schaffen und den Anbietern von guten Apps die Möglichkeit geben, ihr Engagement für Qualität nach außen hin sichtbar darzustellen. Ein Teil dieses Projekts: Gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit entwickeln wir ein Kernset von Gütekriterien für Gesundheits-Apps und machen dieses über eine Webanwendung nutzbar. In diesem Blogpost stellen wir das Förderprojekt vor – Titel „AppQ“.

10 Thesen zum Plan eines Nationalen Gesundheitsportals

Gesundheitsinformation findet zunehmend im Web statt. Jede 20. Suchanfrage bei Google hat einen Gesundheitsbezug. Mehr als die Hälfte der deutschen Onliner suchen mindestens ein Mal im Jahr online nach Informationen zu Erkrankungen und Behandlungen. Doch – so zumindest die weit verbreitete Annahme – die Menschen finden im Dschungel aus Informationen nicht das, was sie suchen und werden unnötig verwirrt. Oder: Sie werden konfrontiert mit sachlich falschen und irreführenden Informationen. Ein Nationales Gesundheitsportal soll das Problem lösen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt, bis Anfang 2018 ein Konzept für ein solches Portal zu entwickeln. Was ist davon zu halten? Weil wir das Vorhaben der Bundesregierung konstruktiv-kritisch begleiten wollen – und weil wir in den vergangenen Monaten häufiger nach unserer Meinung gefragt wurden: Dieser Blogpost bündelt unsere aktuellen Gedanken zu einem Nationalen Gesundheitsportal. In zehn Thesen.

Geovisualisierung und Qualitätsfilter: Weisse Liste vereinfacht Suche nach passender Klinik – Marcel Weigand im Video-Interview

Geovisualisierung und Qualitätsfilter: Weisse Liste vereinfacht Suche nach passender Klinik – Video-Interview

Gesundheitskompetenz umfasst die Fähigkeit, sich in unserem Gesundheitssystem zurechtzufinden – und somit auch die Möglichkeit für einen Patienten, die für seine Bedürfnisse und Situation passende Klinik zu finden. Im Projekt „Der digitale Patient“ widmen wir uns unter anderem der Frage, wie die dazu notwendigen Informationen im digitalen Zeitalter vermittelt werden können. Unsere Kollegen von der Weissen Liste setzen das Thema ganz praktisch um: In der neuesten Version ihrer Krankenhaussuche finden Patienten die passende Klinik dank Geovisualisierung und Qualitätsfilter jetzt noch leichter. Marcel Weigand (Weisse Liste) erklärt im Video-Interview mit Daniel Finger (rbb), wie das genau funktioniert.

Digital Health: Nutzerorientierung als Leitgedanke technologischer Innovation im Gesundheitswesen

Die zunehmende Zahl an Digital-Health-Anwendungen für Bürger wirft viele Fragen auf: Wie lassen sich Anwendungen mit hohem Nutzenpotenzial identifizieren? Wie gelangen diese Anwendungen rasch in den Versorgungsalltag, um dort Nutzen zu stiften? In unserem Projekt „Der digitale Patient“ befassen wir uns im Rahmen einer mehrstufigen Analyse aktuell mit genau diesem Thema. Doch bereits vor der Nutzenbewertung und Verbreitung müssen die Weichen für solche Anwendungen richtig gestellt werden. Warum Nutzerorientierung dabei eine wesentliche Rolle spielt, leitet Gesundheitswissenschaftler und „30 unter 40“-Mitglied Dr. Christoph Dockweiler in diesem Gastbeitrag her.