Patientenorientierung

10 Thesen zum Plan eines Nationalen Gesundheitsportals

Gesundheitsinformation findet zunehmend im Web statt. Jede 20. Suchanfrage bei Google hat einen Gesundheitsbezug. Mehr als die Hälfte der deutschen Onliner suchen mindestens ein Mal im Jahr online nach Informationen zu Erkrankungen und Behandlungen. Doch – so zumindest die weit verbreitete Annahme – die Menschen finden im Dschungel aus Informationen nicht das, was sie suchen und werden unnötig verwirrt. Oder: Sie werden konfrontiert mit sachlich falschen und irreführenden Informationen. Ein Nationales Gesundheitsportal soll das Problem lösen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt, bis Anfang 2018 ein Konzept für ein solches Portal zu entwickeln. Was ist davon zu halten? Weil wir das Vorhaben der Bundesregierung konstruktiv-kritisch begleiten wollen – und weil wir in den vergangenen Monaten häufiger nach unserer Meinung gefragt wurden: Dieser Blogpost bündelt unsere aktuellen Gedanken zu einem Nationalen Gesundheitsportal. In zehn Thesen.

Geovisualisierung und Qualitätsfilter: Weisse Liste vereinfacht Suche nach passender Klinik – Marcel Weigand im Video-Interview

Geovisualisierung und Qualitätsfilter: Weisse Liste vereinfacht Suche nach passender Klinik – Video-Interview

Gesundheitskompetenz umfasst die Fähigkeit, sich in unserem Gesundheitssystem zurechtzufinden – und somit auch die Möglichkeit für einen Patienten, die für seine Bedürfnisse und Situation passende Klinik zu finden. Im Projekt „Der digitale Patient“ widmen wir uns unter anderem der Frage, wie die dazu notwendigen Informationen im digitalen Zeitalter vermittelt werden können. Unsere Kollegen von der Weissen Liste setzen das Thema ganz praktisch um: In der neuesten Version ihrer Krankenhaussuche finden Patienten die passende Klinik dank Geovisualisierung und Qualitätsfilter jetzt noch leichter. Marcel Weigand (Weisse Liste) erklärt im Video-Interview mit Daniel Finger (rbb), wie das genau funktioniert.

Digital Health: Nutzerorientierung als Leitgedanke technologischer Innovation im Gesundheitswesen

Die zunehmende Zahl an Digital-Health-Anwendungen für Bürger wirft viele Fragen auf: Wie lassen sich Anwendungen mit hohem Nutzenpotenzial identifizieren? Wie gelangen diese Anwendungen rasch in den Versorgungsalltag, um dort Nutzen zu stiften? In unserem Projekt „Der digitale Patient“ befassen wir uns im Rahmen einer mehrstufigen Analyse aktuell mit genau diesem Thema. Doch bereits vor der Nutzenbewertung und Verbreitung müssen die Weichen für solche Anwendungen richtig gestellt werden. Warum Nutzerorientierung dabei eine wesentliche Rolle spielt, leitet Gesundheitswissenschaftler und „30 unter 40“-Mitglied Dr. Christoph Dockweiler in diesem Gastbeitrag her.