Digital Health

Digital Health ist ein Versprechen, das noch nicht eingelöst wurde

Digital Health – ein Versprechen, das noch eingelöst werden muss

Digital Health ist seit einiger Zeit in aller Munde. Scheint es doch, dass gerade das öffentliche Gesundheitswesen bei der Digitalisierung im Vergleich zu anderen Gesellschaftsbereichen Nachholbedarf hat. An neuen Digital-Health-Anwendungen, Ideen, Angeboten und Initiativen mangelt es nicht. Dabei ist der Diskurs um die Digitalisierung des Gesundheitswesens noch immer von Extremen geprägt: Die einen preisen den Fortschritt und die Digitalisierung fast schon fast als Allheilmittel, die anderen weisen auf mögliche Entsolidarisierungseffekte hin und befürchten den Missbrauch von höchstpersönlichen Daten. Doch was kann Digital Health im Jahre 2017 eigentlich? Eine Abwägung.

So denken Ärzte über Digital Health: Eine Synopse der aktuellen Umfragen

So denken Ärzte über Digital Health: Eine Synopse der aktuellen Umfragen

Ob digitale Gesundheit in der Versorgungspraxis ankommt, steht und fällt mit der Akzeptanz in der Ärzteschaft. Doch wie blicken „die Ärzte“ aktuell auf Digital Health? In den vergangenen Monaten wurden gehäuft die Ergebnisse von Ärztebefragungen zu verschiedenen Aspekten digitaler Gesundheit veröffentlicht. Wir haben uns gefragt: Lässt sich trotz heterogener Herkunft der Umfragen ein eindeutiges Bild ableiten? Oder sind die Aussagen zu divers, ja sogar widersprüchlich? Um das herauszufinden, haben wir sechs Online-Befragungen aus diesem und vergangenem Jahr miteinander verglichen.

So erzeugt die Digitalisierung Patientennutzen: „Roadmap Digitale Gesundheit“ liefert konkrete Handlungsempfehlungen und Denkanstöße

Was braucht es, damit die Digitalisierung Patientennutzen erzeugt? Welche Rahmenbedingungen sollten angepasst, welche „kulturellen“ Hürden müssen überwunden werden? Heute veröffentlichen wir die „Roadmap Digitale Gesundheit“: Sie gibt den Akteueren des Gesundheitssystems konkrete Handlungsempfehlungen und liefert Denkanstöße. Die Empfehlungen sind entworfen vom Expertennetzwerk „30 unter 40“ oder leiten sich aus den Ergebnissen unseres Projekts „Der digitale Patient“ ab.

Digital Health: Nutzerorientierung als Leitgedanke technologischer Innovation im Gesundheitswesen

Die zunehmende Zahl an Digital-Health-Anwendungen für Bürger wirft viele Fragen auf: Wie lassen sich Anwendungen mit hohem Nutzenpotenzial identifizieren? Wie gelangen diese Anwendungen rasch in den Versorgungsalltag, um dort Nutzen zu stiften? In unserem Projekt „Der digitale Patient“ befassen wir uns im Rahmen einer mehrstufigen Analyse aktuell mit genau diesem Thema. Doch bereits vor der Nutzenbewertung und Verbreitung müssen die Weichen für solche Anwendungen richtig gestellt werden. Warum Nutzerorientierung dabei eine wesentliche Rolle spielt, leitet Gesundheitswissenschaftler und „30 unter 40“-Mitglied Dr. Christoph Dockweiler in diesem Gastbeitrag her.

Neue Studie: Fehlende Gesundheitskompetenz führt zu Digital Divide – Prof. Michael Mackert im Interview

„Der digitale Patient“ beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie Gesundheitskompetenz im digitalen Zeitalter gefördert werden kann. Dazu haben wir Prof. Michael Mackert von der University of Texas befragt. Er hat kürzlich mit seinen Kollegen untersucht, wie sich eine niedrige Gesundheitskompetenz (Health Literacy) von Bürgern auf die Nutzung digitaler Gesundheitsinformationen auswirkt. Das Ergebnis: Patienten […]

Gesundheits-Apps: Wer nutzt sie? Und was denken die Bürger?

Welche Relevanz haben Gesundheits-Apps? Wer nutzt sie? Wo liegen die Potentiale, wo die Herausforderungen? Derzeit sprechen wir bei verschiedenen Veranstaltungen zu den Entwicklungslinien bei Digital-Health-Anwendungen für Bürger – so auch beim AOK-Tag 2016 in dieser Woche. Aus diesem Anlass haben wir noch einmal in die Daten des Gesundheitsmonitors geschaut – und die Ergebnisse analysiert, die […]

Wie wir über digitale Gesundheit reden: Wider das diskursive Match

„Der Ton macht die Musik“ ist ein altes Sprichwort, welches darauf hinweist, dass die Wahrnehmung einer Botschaft nicht nur vom „Was“, sondern auch vom „Wie“ abhängt. Für einen konstruktiven gesellschaftlichen Austausch über digitale Gesundheit sollten wir uns nicht nur fragen, ob wir die gleiche Sprache sprechen, sondern auch wie wir über digitale Gesundheit sprechen. Vor […]

Digitale Gesundheit: Lasst uns die gleiche Sprache sprechen

Nicht nur im neu etablierten Expertennetzwerk „30 unter 40“ unseres Projekts „Der digitale Patient“ treffen Akteure verschiedener Bereiche aufeinander – tagtäglich sprechen zahlreiche Stakeholder über die digitale Gesundheit, meinen aber häufig verschiedene Dinge. Um in einen konstruktiven Austausch zu gehen, sollten wir daher kritisch hinterfragen: Sprechen alle die gleiche Sprache?