Digital-Health-Anwendungen

„Auch Skeptiker würden Gesundheits-Apps nutzen, wenn der Arzt sie verschreibt“ − Sebastian Schmidt-Kaehler im Interview

„Auch Skeptiker würden Gesundheits-Apps nutzen, wenn der Arzt sie verschreibt“ − Sebastian Schmidt-Kaehler im Interview

Im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat Sebastian Schmidt-Kaehler von der Patientenprojekte GmbH eine qualitative Studie zu Erfahrungen, Erwartungen und Nutzungsmustern von Patienten in Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse wurden bereits im vergangenen Jahr unter dem Titel „Patientenperspektiven 2017“ publiziert und beschäftigen sich an vielen Stellen auch mit Fragen, die uns im Projekt „Der digitale Patient“ bewegen – etwa im Kontext unserer Studie zu „Dr. Google“ oder unserer Analysen zum Transfer von Gesundheits-Apps in den Versorgungsalltag. Wir haben Sebastian Schmidt-Kaehler für unseren Blog befragt, wie Patienten über Online-Gesundheitsinformationen, Video-Sprechstunden und Gesundheits-Apps denken.

Gesundheits-Apps: „Es braucht einen Paradigmenwechsel bei der Nutzenbewertung“ – Karsten Knöppler im Interview

Das Projekt „Der digitale Patient“ beschäftigt sich damit, wie nutzenstiftende Gesundheits-Apps und Webanwendungen für Bürger schneller in die Regelversorgung überführt werden können. In einzelnen Teilberichten zum „Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag“ widmen wir uns verschiedenen Markzugangshürden und erarbeiten Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen. Der aktuelle Teilbericht zeigt, dass die klassischen Methoden des Wirksamkeitsnachweises und der Nutzenbewertung für […]

Vergütung von Digital Health in der GKV – Orientierung schaffen, Beratung für Anbieter und Kostenträger verbessern

Wie schaffen es nutzenstiftende Gesundheits-Apps schneller in die Regelversorgung? Wie können Hürden beim Marktzugang überwunden werden? Das Projekt „Der digitale Patient“ analysiert in einem größeren Vorhaben den „Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag“. Im aktuellen Teilbericht widmen wir uns den Vertrags- und Vergütungsmodellen von Digital Health in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der Bericht zeigt in einer eigens entwickelten Systematik, wie die jeweiligen Vertragsvarianten mit eigenen Ansprechpartnern, Verhandlungs-, Prüf- und Genehmigungsprozessen einhergehen. Unsere Empfehlung: Die Einrichtung einer einheitlichen Beratungsstelle für Anbieter und Kostenträger, um aufwendige Such- und Verhandlungsprozesse für Anbieter und Kostenträger zu erleichtern.

Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag (Teil 2): Bedarfsgerechte Innovations- und Forschungsförderung: Innovationspotenzial, Förderbedarf und Implikationen

Digital Health beim Nutzennachweis gezielt fördern – Karsten Knöppler im Interview

Wie können nutzenstiftende Gesundheits-Apps und Webanwendungen für Bürger in die Regelversorgung gebracht werden? Die kürzlich veröffentlicht Analyse zum Förderbedarf von Digital Health zeigt, dass die bestehenden Programme der Innovationsförderung häufig am Bedarf der Anbieter vorbei gehen. Daraus abgeleitet schlagen wir ein spezifisches Förderprogramm für Studien zum Nutzennachweis von Gesundheits-Apps und Webanwendungen vor. Digital-Health-Experte Karsten Knöppler, der mit seinem Team im Auftrag der Bertelsmann Stiftung den Teilbericht verfasst hat, erklärt uns im Interview, warum ein solches Förderprogramm notwendig ist.

Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag (Teil 1): Transfermodell, Varianten und Hürden

Digital-Health-Anwendungen: Warum der Weg in den Versorgungsalltag angepasste Verfahren und ein anderes Verständnis braucht

Gesundheits-Apps und Webanwendungen für Patienten gibt es in Hülle und Fülle. Warum aber sind immer noch vergleichsweise wenige in der Regelversorgung verankert? Und wie lässt sich das ändern? Das untersuchen wir gemeinsam mit Experten in unserer Analyse „Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag“. In den kommenden Wochen veröffentlichen wir die nächsten Teilberichte. Aus diesem Anlass ein kleiner Rückblick auf Teil eins der Analyse und zwei übergeordnete Aussagen, die wir schon jetzt treffen können. Die erste: Digital Health ist anders als andere Innovationen im Gesundheitswesen. Das System braucht angepasste Verfahren und Logiken des Innovationstransfers. Die zweite: Der sogenannte erste Gesundheitsmarkt ist anders als andere „Verbrauchermärkte“. Darauf sollten sich Gründer frühzeitig einstellen.