Datensouveränität

Zugriffs-Berechtigungen in Elektronischen Patientenakten (eEPA)

Access granted: So lassen sich Zugriffs-Berechtigungen in Elektronischen Patientenakten flexibel und individuell regeln

Wie und durch wen wird geregelt, wer zu welchem Zeitpunkt und vor welchem Kontext auf bestimmte Daten in einer einrichtungsübergreifenden Elektronischen Patientenakte (eEPA) zugreifen darf? Bei der Beantwortung dieser Frage sind zahlreiche Interessen zu wahren: allen voran die Souveränität des Patienten und dessen Recht auf informationelle Selbstbestimmung. In diesem Beitrag beleuchten wir eine attributbasierte Rechteverwaltung als ein mögliches Lösungsszenario – und liefern im Sinne eines Ideenpapiers die Erklärung, wie ein solches Zugriffsmanagement für eEPA-Systeme konkret aussehen kann.

„Wir brauchen mehr digitale Wahlmöglichkeiten für den Einzelnen“ – Dr. Peter Langkafel im Interview

Big-Data-Experte und Mediziner Dr. Peter Langkafel gibt im Rahmen unserer Debattenreihe „Big Data“ Antworten auf diese Fragen: Welche Big-Data-Anwendungen gehören in die Regelversorgung des deutschen Gesundheitssystems? Wo sollten wir eine Grenze ziehen, wenn es um die Anwendung von Big Data im Gesundheitswesen geht? Und bei der Vielzahl der bereits jetzt vorliegenden Daten: Ist der Trendbegriff Big Data nicht manchmal alter Wein in neuen Schläuchen?

Datensouveränität in Zeiten von Big Data – Nutzer, Unternehmen und Staat in gemeinsamer Verantwortung

Ein Gastbeitrag von Dr. Sarah Fischer. Seit persönliche Daten massenhaft gesammelt und ausgewertet werden, wird es für den Einzelnen zunehmend schwieriger, die Verfügungsmacht über sie zu behalten. Datenschutzkonzepte, die allein auf individuelle Kontrolle setzen, sind den Herausforderungen durch Big Data nicht gewachsen. Es braucht neue Ansätze, die die Datensouveränität der Nutzer in den Mittelpunkt stellen. Sie müssen den Einzelnen befähigen, seine Rechte auch ausüben zu können, ohne ihn mit der alleinigen Verantwortung zu überfordern.

Basis zur effizienten Nutzung von Big Data? Eine einheitliche Infrastruktur im Gesundheitswesen

Wenn rund um das Thema „Big Data“ diskutiert wird, dann stehen zumeist Forschung und Entwicklung im Mittelpunkt des Diskurses. Tatsächlich sind die Potenziale, die durch eine intelligente Nutzung von Big Data entstehen können, jedoch praktisch für jeden Bereich im Gesundheitssektor denkbar – egal ob in Reha-, Pflege- oder Sozialeinrichtungen. Mit einer effizienten Auswertung von Patienten- und Gesundheitsdaten könnten Möglichkeiten für Kosten- und Zeiteinsparungen gefunden werden. Auch eine personalisierte Medizin würde verstärkt ihren Weg in das Gesundheitswesen finden. Insgesamt könnte damit die Gesundheitsversorgung in Deutschland gestärkt und deutlich verbessert werden.

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK): Kommunikation Richtung Bürger als strategische Aufgabe mitdenken und umsetzen

Mehrmals verschoben, doch zum Jahresende 2016 ging es los: Ende November ist Teil 1 der „Pilotphase eGK“ gestartet. In der Testregion „Nordwest“ wird die elektronische Gesundheitskarte in den kommenden Monaten im Echtbetrieb getestet. In Bayern und Sachsen (Testregion „Südost“) sollen die Praxistests in diesen Wochen beginnen. Entscheidend für den Erfolg des Projekts elektronische Gesundheitskarte ist […]

Arztgespräch

Wem gehören die Daten? Digitale Patientensouveränität im Stadium der Morgenröte

Wie gehen wir künftig mit Patientendaten um? Wer ist Eigner der Daten, wer darf darauf zu welchen Zwecken zugreifen? Und wie erlangt der Patient die notwendige Souveränität über seine Daten? Diese Fragen sind nicht neu, erlangen aber durch den digitalen Wandel des Gesundheitswesens ganz neue Brisanz. Eines ist klar: Das bestehende juristische Instrumentarium dürfte nicht […]