Datennutzung

Ergebnisse unserer Debattenreihe: Big Data als Gestaltungsaufgabe verstehen

In einer digitalen Debattenreihe haben wir uns den Möglichkeiten und Grenzen von Big Data im Gesundheitswesen gewidmet. Wir ließen 13 Experten aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Medien zu Wort kommen. Mit dem Ziel, den Diskurs um Big Data zu strukturieren, haben wir die Beiträge nun systematisch ausgewertet. Die Ergebnisse präsentieren wir in diesem Beitrag: Welche Potenziale und Herausforderungen sehen die Experten in Big Data? Welche Lösungsansätze schlagen sie vor? Und: Wo sehen sie die Zukunft von Big Data im Gesundheitswesen?

„Wir brauchen mehr digitale Wahlmöglichkeiten für den Einzelnen“ – Dr. Peter Langkafel im Interview

Big-Data-Experte und Mediziner Dr. Peter Langkafel gibt im Rahmen unserer Debattenreihe „Big Data“ Antworten auf diese Fragen: Welche Big-Data-Anwendungen gehören in die Regelversorgung des deutschen Gesundheitssystems? Wo sollten wir eine Grenze ziehen, wenn es um die Anwendung von Big Data im Gesundheitswesen geht? Und bei der Vielzahl der bereits jetzt vorliegenden Daten: Ist der Trendbegriff Big Data nicht manchmal alter Wein in neuen Schläuchen?

Datensouveränität in Zeiten von Big Data – Nutzer, Unternehmen und Staat in gemeinsamer Verantwortung

Ein Gastbeitrag von Dr. Sarah Fischer. Seit persönliche Daten massenhaft gesammelt und ausgewertet werden, wird es für den Einzelnen zunehmend schwieriger, die Verfügungsmacht über sie zu behalten. Datenschutzkonzepte, die allein auf individuelle Kontrolle setzen, sind den Herausforderungen durch Big Data nicht gewachsen. Es braucht neue Ansätze, die die Datensouveränität der Nutzer in den Mittelpunkt stellen. Sie müssen den Einzelnen befähigen, seine Rechte auch ausüben zu können, ohne ihn mit der alleinigen Verantwortung zu überfordern.

Big Data: Datenbestände für Wissenschaft und Patienteninformation effektiver nutzen

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Jonas Schreyögg. Derzeit wird viel über die Anwendung von Big Data im Gesundheitswesen diskutiert. An sich beschreibt Big Data die Möglichkeit, große Datenmengen unterschiedlicher Natur in kurzer Zeit analysieren zu können. Oftmals gerät dabei aus dem Blick, welche Datenbasis für Analysen zur Versorgungsforschung und Patienteninformation überhaupt zur Verfügung stehen und welchen Zugang es zu diesen Datenbeständen gibt. Dabei weist Deutschland schon jetzt eine hervorragende Datenbasis im Gesundheitswesen auf.