Corona-Pandemie

Einsatz und Nutzung von Telemedizin: So funktionieren Videosprechstunde und Co. in anderen Ländern

Die Corona-Pandemie hat der Telemedizin viel Aufwind beschert. Dabei sind Videosprechstunde und andere telemedizinische Dienstleistungen in vielen Ländern schon längst fester Bestandteil der Regelversorgung und viel mehr im Alltag integriert als hierzulande. Was kann Deutschland von diesen Ländern lernen? Es zeigt sich, dass Deutschland noch ein klares Zielbild fehlt, wie Telemedizin zu einer verbesserten Regelversorgung beitragen kann und wo sie sich geographisch konzentrieren soll.

Wie Bürger durch Datenspenden zur Coronavirus-Forschung beitragen können – Cinthia Briseño im Interview

Seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus, der weltweiten Pandemie und Social Distancing, sind Digital-Health-Lösungen stark in den Fokus gerückt. Vor Kurzem fand zum Beispiel der #WirvsVirus-Hackathon statt, den die Bundesregierung mit einer Reihe von Digitalinitiativen veranstaltet hat. Daran nahmen mehr als 40.000 Teilnehmer teil, die an einem Wochenende in Teams nach digitalen Lösungen für die Corona-Krise suchen sollten. Weitere Lösungen werden aber auch jenseits des Hackathons entwickelt: Dr. Cinthia Briseño ist Mitglied des Expertennetzwerks „30 unter 40“ der Bertelsmann Stiftung. Sie arbeitet derzeit ehrenamtlich an dem Projekt „Faster Than Corona“, einer Citizen-Science-Plattform, die im Kampf gegen Corona Menschen dazu aufruft, ihre Gesundheitsdaten zu spenden. Im Interview erläutert sie, worum es dabei geht und wie sich das Projekt von anderen Ansätzen unterscheidet.