Timo Thranberend


Die letzten Beiträge

Digital-Health-Anwendungen: Warum der Weg in den Versorgungsalltag angepasste Verfahren und ein anderes Verständnis braucht

Digital-Health-Anwendungen: Warum der Weg in den Versorgungsalltag angepasste Verfahren und ein anderes Verständnis braucht

Gesundheits-Apps und Webanwendungen für Patienten gibt es in Hülle und Fülle. Warum aber sind immer noch vergleichsweise wenige in der Regelversorgung verankert? Und wie lässt sich das ändern? Das untersuchen wir gemeinsam mit Experten in unserer Analyse „Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag“. In den kommenden Wochen veröffentlichen wir die nächsten Teilberichte. Aus diesem Anlass ein kleiner Rückblick auf Teil eins der Analyse und zwei übergeordnete Aussagen, die wir schon jetzt treffen können. Die erste: Digital Health ist anders als andere Innovationen im Gesundheitswesen. Das System braucht angepasste Verfahren und Logiken des Innovationstransfers. Die zweite: Der sogenannte erste Gesundheitsmarkt ist anders als andere „Verbrauchermärkte“. Darauf sollten sich Gründer frühzeitig einstellen.

„Der Patient hat ein Recht auf IT-Standards“ – Sylvia Thun im Interview

Wenn im Kontext digitaler Gesundheit über Vernetzung gesprochen wird, liegt die Bedeutung von IT-Standards, Schnittstellen und der Interoperabilität von Systemen auf der Hand. Und gerade wenn es um einrichtungsübergreifende Elektronische Patientenakten geht, spielen diese Aspekte eine grundlegende Rolle. Um die Relevanz der – im Diskurs häufig wie „Buzzwords“ genutzten und unklar verwendeten – Begriffe einzuordnen, haben wir mit Standardisierungs-Expertin Sylvia Thun gesprochen. Auszüge unseres Austauschs veröffentlichen wir in diesem Interview. Thun zufolge haben Patienten ein Recht auf IT-Standards. In Deutschland brauche es mehr politische Steuerung und übergeordnete Vorgaben.

Einrichtungsübergreifende Elektronische Patientenakten

Wie würde so eine Elektronische Patientenakte überhaupt aussehen? Wir haben einen Vorschlag

Wir haben exemplarisch den Prototyp einer einrichtungsübergreifenden Elektronischen Patientenakte für Patienten entwickelt. Er soll Systemakteuren ein erstrebenswertes Zukunftsszenario aufzeigen und sie zur Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen motivieren. Denn: Einrichtungsübergreifende Elektronische Patientenakten (eEPA) sollten von Beginn an als umfassende Behandlungsmanagement-Plattformen gedacht werden, welche dem Patienten und seinem gesamten Behandlungs-Team eine bestmögliche Steuerung der Gesundheitsversorgung erlauben. In diesem Beitrag stellen wir den Prototyp im Detail vor.

Elektronische Patientenakten als Basis für (digitales) Behandlungsmanagement

Elektronische Patientenakten: Zentrale Basis für das (digitale) Behandlungsmanagement

Die Diskussion um die Einführung von einrichtungsübergreifenden elektronischen Patientenakten in Deutschland ist in vollem Gange. Mit einer Expertise von Prof. Peter Haas will die Bertelsmann Stiftung Impulse für diese Debatte geben. Von besonderer Bedeutung ist dabei die konzeptionelle Grundidee der eEPA als Basis für umfassende Behandlungsmanagement-Plattformen. Diese sind zum einen gemeinsames Instrument von Leistungserbringern UND Patienten, zum anderen werden sie zur zentralen instrumentellen Grundlage – zum „Hub“ – für digitale Prozessinnovationen im Gesundheitswesen. Dieses Zielbild sollte bei der Einführung von Anfang an verfolgt werden.

Digitale Arzt-Patienten-Kommunikation: eine logische Entwicklung. Oder?

Welche Erwartungen haben Patienten an die Telemedizin? Diese Frage hat uns kürzlich der Bundesverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) gestellt. Der Anlass: Ein Symposium mit dem Schwerpunkt „Video-Sprechstunden“. Wir haben versucht, in unserer Präsentation eine einfache Antwort zu geben. Nämlich: Patienten wollen ihren Arzt auch kontaktieren, ohne in die Praxis zu müssen. Weil es zunehmend ihren […]

Blog gestartet: Digitale Gesundheit im Fokus

Welche Relevanz haben Gesundheits-Apps für die Versorgung? Revolutioniert „Big Data“ die Medizin? Ersetzt „Dr. Google“ den Arzt? Dass die Digitalisierung die Gesundheitsversorgung verändert, darüber sind sich alle Akteure im System einig. Ganz unterschiedliche Haltungen gibt es aber über die Möglichkeiten und Grenzen des digitalen Wandels.  Mit dem Projekt „Der digitale Patient“ will die Bertelsmann Stiftung […]