Dr. Thomas Kostera

Dr. Thomas Kostera


Die letzten Beiträge

Digital Health ist ein Versprechen, das noch nicht eingelöst wurde

Digital Health – ein Versprechen, das noch eingelöst werden muss

Digital Health ist seit einiger Zeit in aller Munde. Scheint es doch, dass gerade das öffentliche Gesundheitswesen bei der Digitalisierung im Vergleich zu anderen Gesellschaftsbereichen Nachholbedarf hat. An neuen Digital-Health-Anwendungen, Ideen, Angeboten und Initiativen mangelt es nicht. Dabei ist der Diskurs um die Digitalisierung des Gesundheitswesens noch immer von Extremen geprägt: Die einen preisen den Fortschritt und die Digitalisierung fast schon fast als Allheilmittel, die anderen weisen auf mögliche Entsolidarisierungseffekte hin und befürchten den Missbrauch von höchstpersönlichen Daten. Doch was kann Digital Health im Jahre 2017 eigentlich? Eine Abwägung.

Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag (Teil 2): Bedarfsgerechte Innovations- und Forschungsförderung: Innovationspotenzial, Förderbedarf und Implikationen

Digital Health beim Nutzennachweis gezielt fördern – Karsten Knöppler im Interview

Wie können nutzenstiftende Gesundheits-Apps und Webanwendungen für Bürger in die Regelversorgung gebracht werden? Die kürzlich veröffentlicht Analyse zum Förderbedarf von Digital Health zeigt, dass die bestehenden Programme der Innovationsförderung häufig am Bedarf der Anbieter vorbei gehen. Daraus abgeleitet schlagen wir ein spezifisches Förderprogramm für Studien zum Nutzennachweis von Gesundheits-Apps und Webanwendungen vor. Digital-Health-Experte Karsten Knöppler, der mit seinem Team im Auftrag der Bertelsmann Stiftung den Teilbericht verfasst hat, erklärt uns im Interview, warum ein solches Förderprogramm notwendig ist.

E-Mental-Health und Algorithmen: Dr. Adrian Aguilera im Interview

Digitale Anwendungen in der Psychotherapie: Die richtige Mischung aus Mensch und Technologie finden – Dr. Adrian Aguilera im Interview

Um Patienten besser in ihre Therapie einzubinden, hat man an der Berkeley School of Social Welfare der University of California einen auf Algorithmen basierten SMS-Nachrichtendienst entwickelt. Er soll dabei helfen, die Behandlung von Depressionen bei Angehörigen ethnischer Minderheiten (u.a. Lateinamerikaner) und sozialer Schichten mit niedrigem Einkommen zu verbessern. Die Patienten werden so bei ihren Hausaufgaben, der regelmäßigen Teilnahme an Sitzungen und der Medikamenteneinnahme unterstützt. Wir haben Adrian Aguilera, Leiter des Programms, nach seinen Erfahrungen mit der digitalen Therapieunterstützung gefragt.

E-Mental-Health: Digital Health in der Psychotherapie

Digital Health in der Psychotherapie erweist sich als wirksam – Hürden für den Transfer in die Regelversorgung müssen überwunden werden

Digitale Angebote in der Psychotherapie? Gerade bei dieser Art von Behandlung, wo der menschliche Kontakt – die Interaktion zwischen Patient und Therapeut – von so zentraler Bedeutung ist, fragt sich der Laie spontan, wie beides zusammenpasst. Die Antwort auf diese Frage ist, dass digitale Angebote die Psychotherapie unterstützen, aber nicht ersetzen können. Wie aber nun sinnvolle digitale Angebote genau diese Ergänzung in der Regelversorgung schaffen können, diskutierte die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) kürzlich auf ihrem Symposium „Internet in der Psychotherapie“ anlässlich der Veröffentlichung ihres Standpunktes zum Thema. Die Kammer fordert „Internetprogramme zur Leistung für alle Versicherten zu machen“. Es zeigt sich jedoch, dass es auch hier gilt, einige Hürden zu überwinden, bis ein Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag gelingen kann.

„Wir brauchen mehr digitale Wahlmöglichkeiten für den Einzelnen“ – Dr. Peter Langkafel im Interview

Big-Data-Experte und Mediziner Dr. Peter Langkafel gibt im Rahmen unserer Debattenreihe „Big Data“ Antworten auf diese Fragen: Welche Big-Data-Anwendungen gehören in die Regelversorgung des deutschen Gesundheitssystems? Wo sollten wir eine Grenze ziehen, wenn es um die Anwendung von Big Data im Gesundheitswesen geht? Und bei der Vielzahl der bereits jetzt vorliegenden Daten: Ist der Trendbegriff Big Data nicht manchmal alter Wein in neuen Schläuchen?

Neue Studie: Fehlende Gesundheitskompetenz führt zu Digital Divide – Prof. Michael Mackert im Interview

„Der digitale Patient“ beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie Gesundheitskompetenz im digitalen Zeitalter gefördert werden kann. Dazu haben wir Prof. Michael Mackert von der University of Texas befragt. Er hat kürzlich mit seinen Kollegen untersucht, wie sich eine niedrige Gesundheitskompetenz (Health Literacy) von Bürgern auf die Nutzung digitaler Gesundheitsinformationen auswirkt. Das Ergebnis: Patienten […]