Dr. Johannes Bittner


Die letzten Beiträge

AppQ: Diese Themen umfasst unser Entwurf eines Gütekriterien-Kernsets für Gesundheits-Apps

Mehr Qualitätstransparenz bei Digital-Health-Anwendungen für Bürger, damit gute Apps in der Gesundheitsversorgung genutzt werden: Unter dieser Zielstellung entwickeln wir mit den Kollegen der Weissen Liste eine Online-App-Suche. In diesem Kontext erarbeiten wir, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit, das Gütekriterien-Kernset AppQ. Es soll helfen, die Anforderungen an die Qualität von Gesundheits-Apps zu standardisieren sowie strukturierte Qualitätsdaten zu den Apps bereitzustellen (wir berichteten). In diesem zweiten Blogpost zu AppQ zeigen wir unseren Fortschritt im Projekt und stellen den Entwurf des Gütekriterien-Kernsets vor.

AppQ: ein Gütekriterien-Kernset für mehr Qualitätstransparenz bei Gesundheits-Apps

Welche Gesundheits-App ist gut für mich? Welches Angebot ist verlässlich? Wie unterscheiden sich die Anwendungen auf dem Markt voneinander? Mit unseren Kollegen der Weissen Liste arbeiten wir derzeit an einem Online-Angebot, das Antworten auf diese Fragen geben soll. Wir wollen Transparenz im Feld der Digital-Health-Anwendungen für Bürger schaffen und den Anbietern von guten Apps die Möglichkeit geben, ihr Engagement für Qualität nach außen hin sichtbar darzustellen. Ein Teil dieses Projekts: Gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit entwickeln wir ein Kernset von Gütekriterien für Gesundheits-Apps und machen dieses über eine Webanwendung nutzbar. In diesem Blogpost stellen wir das Förderprojekt vor – Titel „AppQ“.

„Roadmap Digitale Gesundheit“: Neue Handlungsempfehlungen und Denkanstöße für mehr Patientennutzen durch Digitalisierung

Im vergangenen Jahr haben wir – das Expertennetzwerk „30 unter 40“ und das Team des Projekts „Der digitale Patient“ – im Rahmen der „Roadmap Digitale Gesundheit“ konkrete Handlungsempfehlungen und Denkanstöße formuliert, mit deren Hilfe Digitalisierung mehr Patientennutzen erzeugen soll. In den letzten Monaten wurde diese Roadmap aktualisiert und um sieben neue Empfehlungen erweitert, die sich an verschiedenste Akteure des Gesundheitssystems richten und von diesen singulär umgesetzt werden können.

„Auch Skeptiker würden Gesundheits-Apps nutzen, wenn der Arzt sie verschreibt“ − Sebastian Schmidt-Kaehler im Interview

„Auch Skeptiker würden Gesundheits-Apps nutzen, wenn der Arzt sie verschreibt“ − Sebastian Schmidt-Kaehler im Interview

Im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat Sebastian Schmidt-Kaehler von der Patientenprojekte GmbH eine qualitative Studie zu Erfahrungen, Erwartungen und Nutzungsmustern von Patienten in Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse wurden bereits im vergangenen Jahr unter dem Titel „Patientenperspektiven 2017“ publiziert und beschäftigen sich an vielen Stellen auch mit Fragen, die uns im Projekt „Der digitale Patient“ bewegen – etwa im Kontext unserer Studie zu „Dr. Google“ oder unserer Analysen zum Transfer von Gesundheits-Apps in den Versorgungsalltag. Wir haben Sebastian Schmidt-Kaehler für unseren Blog befragt, wie Patienten über Online-Gesundheitsinformationen, Video-Sprechstunden und Gesundheits-Apps denken.

So denken Ärzte über Digital Health: Eine Synopse der aktuellen Umfragen

So denken Ärzte über Digital Health: Eine Synopse der aktuellen Umfragen

Ob digitale Gesundheit in der Versorgungspraxis ankommt, steht und fällt mit der Akzeptanz in der Ärzteschaft. Doch wie blicken „die Ärzte“ aktuell auf Digital Health? In den vergangenen Monaten wurden gehäuft die Ergebnisse von Ärztebefragungen zu verschiedenen Aspekten digitaler Gesundheit veröffentlicht. Wir haben uns gefragt: Lässt sich trotz heterogener Herkunft der Umfragen ein eindeutiges Bild ableiten? Oder sind die Aussagen zu divers, ja sogar widersprüchlich? Um das herauszufinden, haben wir sechs Online-Befragungen aus diesem und vergangenem Jahr miteinander verglichen.

„Der Patient hat ein Recht auf IT-Standards“ – Sylvia Thun im Interview

Wenn im Kontext digitaler Gesundheit über Vernetzung gesprochen wird, liegt die Bedeutung von IT-Standards, Schnittstellen und der Interoperabilität von Systemen auf der Hand. Und gerade wenn es um einrichtungsübergreifende Elektronische Patientenakten geht, spielen diese Aspekte eine grundlegende Rolle. Um die Relevanz der – im Diskurs häufig wie „Buzzwords“ genutzten und unklar verwendeten – Begriffe einzuordnen, haben wir mit Standardisierungs-Expertin Sylvia Thun gesprochen. Auszüge unseres Austauschs veröffentlichen wir in diesem Interview. Thun zufolge haben Patienten ein Recht auf IT-Standards. In Deutschland brauche es mehr politische Steuerung und übergeordnete Vorgaben.