Cinthia Briseno

Dr. Cinthia Briseño

Dr. Cinthia Briseño ist Gründerin und Managing Partner der Frisk Innovation GmbH, einer Agentur für Innovationsmanagement und digitales Produktdesign in der Gesundheitskommunikation. Nach ihrer Promotion in Biochemie kam sie zum Wissenschafts- und Medizinjournalismus und leitete unter anderem mehrere Jahre das Ressort Gesundheit von SPIEGEL ONLINE, später die Entwicklungsredaktion des Wort & Bild Verlags. Cinthia Briseño ist Mitglied des Expertennetzwerks „30 unter 40“ im Projekt „Der digitale Patient“ der Bertelsmann Stiftung und unterstützt die Vorort-Recherchen zur #SmartHealthSystems-Studie mit journalistischen Blog-Beiträgen zu den verschiedenen Ländern.


Die letzten Beiträge

Meerjungfrau in Kopenhagen mit Tablet. Auf dem Display ist eine Anwendung zu sehen. Meerjungfrau in Kopenhagen hoch. Auf dem Display ist eine Anwendung zu sehen.

Von Dänemark lernen: Vertrauenswürdigkeit, Standards und eine Strategie für ein nationales Gesundheitsportal

Für unsere #SmartHealthSystems-Studie, die 17 Länder zum Stand der Digitalisierung des Gesundheitswesens analysiert, haben wir fünf Länder bereist und nehmen diese genauer unter die Lupe. Wir fragen nach politischen, kulturellen, technischen und wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren sowie Hindernissen für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie im Gesundheitswesen. Die vollständigen Ergebnisse der internationalen Vergleichsstudie werden wir im November 2018 vorstellen. Bis dahin veröffentlichen wir nach und nach interessante Erkenntnisse und gute Beispiele aus anderen Ländern hier bei uns im Blog. Unsere Reihe starten wir mit Dänemark und dem nationalen Gesundheitsportal sundhed.dk.

Doctor and family member supporting dying senior man lying in bed at hospital.

Algorithmen für die Berechnung von Todesrisiken – ein Kommentar von Cinthia Briseño

„Der Einsatz und die Weiterentwicklung von algorithmischen Systemen in der Medizin sind kaum aufzuhalten – und machen auch vor dem Tod keinen Halt“ sagt Cinthia Briseño, Geschäftsführerin der Frisk Innovation GmbH und Mitglied in unserem Expertennetzwerk „30 unter 40“. Schon heute sind Systeme zur Berechnung von Sterbeprognosen im Einsatz. Was bedeutet das für Patienten, Ärzte und Pflegepersonal sowie die Gesellschaft insgesamt? Cinthia Briseño fasst zusammen, welche Lehren wir bisher ziehen können. Feststeht: Ein öffentlicher, gesellschaftlicher und vor allem aber auch ethischer Diskurs über die Voraussetzungen, unter denen derartige Algorithmen zum Einsatz kommen, ist unabdingbar.