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Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag (Teil 2): Bedarfsgerechte Innovations- und Forschungsförderung: Innovationspotenzial, Förderbedarf und Implikationen

Digital Health beim Nutzennachweis gezielt fördern – Karsten Knöppler im Interview

Wie können nutzenstiftende Gesundheits-Apps und Webanwendungen für Bürger in die Regelversorgung gebracht werden? Die kürzlich veröffentlicht Analyse zum Förderbedarf von Digital Health zeigt, dass die bestehenden Programme der Innovationsförderung häufig am Bedarf der Anbieter vorbei gehen. Daraus abgeleitet schlagen wir ein spezifisches Förderprogramm für Studien zum Nutzennachweis von Gesundheits-Apps und Webanwendungen vor. Digital-Health-Experte Karsten Knöppler, der mit seinem Team im Auftrag der Bertelsmann Stiftung den Teilbericht verfasst hat, erklärt uns im Interview, warum ein solches Förderprogramm notwendig ist.

So denken Ärzte über Digital Health: Eine Synopse der aktuellen Umfragen

So denken Ärzte über Digital Health: Eine Synopse der aktuellen Umfragen

Ob digitale Gesundheit in der Versorgungspraxis ankommt, steht und fällt mit der Akzeptanz in der Ärzteschaft. Doch wie blicken „die Ärzte“ aktuell auf Digital Health? In den vergangenen Monaten wurden gehäuft die Ergebnisse von Ärztebefragungen zu verschiedenen Aspekten digitaler Gesundheit veröffentlicht. Wir haben uns gefragt: Lässt sich trotz heterogener Herkunft der Umfragen ein eindeutiges Bild ableiten? Oder sind die Aussagen zu divers, ja sogar widersprüchlich? Um das herauszufinden, haben wir sechs Online-Befragungen aus diesem und vergangenem Jahr miteinander verglichen.

Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag (Teil 1): Transfermodell, Varianten und Hürden

Digital-Health-Anwendungen: Warum der Weg in den Versorgungsalltag angepasste Verfahren und ein anderes Verständnis braucht

Gesundheits-Apps und Webanwendungen für Patienten gibt es in Hülle und Fülle. Warum aber sind immer noch vergleichsweise wenige in der Regelversorgung verankert? Und wie lässt sich das ändern? Das untersuchen wir gemeinsam mit Experten in unserer Analyse „Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag“. In den kommenden Wochen veröffentlichen wir die nächsten Teilberichte. Aus diesem Anlass ein kleiner Rückblick auf Teil eins der Analyse und zwei übergeordnete Aussagen, die wir schon jetzt treffen können. Die erste: Digital Health ist anders als andere Innovationen im Gesundheitswesen. Das System braucht angepasste Verfahren und Logiken des Innovationstransfers. Die zweite: Der sogenannte erste Gesundheitsmarkt ist anders als andere „Verbrauchermärkte“. Darauf sollten sich Gründer frühzeitig einstellen.

„Der Patient hat ein Recht auf IT-Standards“ – Sylvia Thun im Interview

Wenn im Kontext digitaler Gesundheit über Vernetzung gesprochen wird, liegt die Bedeutung von IT-Standards, Schnittstellen und der Interoperabilität von Systemen auf der Hand. Und gerade wenn es um einrichtungsübergreifende Elektronische Patientenakten geht, spielen diese Aspekte eine grundlegende Rolle. Um die Relevanz der – im Diskurs häufig wie „Buzzwords“ genutzten und unklar verwendeten – Begriffe einzuordnen, haben wir mit Standardisierungs-Expertin Sylvia Thun gesprochen. Auszüge unseres Austauschs veröffentlichen wir in diesem Interview. Thun zufolge haben Patienten ein Recht auf IT-Standards. In Deutschland brauche es mehr politische Steuerung und übergeordnete Vorgaben.